Zucht

Die Liebe zum Hund
 
 
Dog`s  Finest steht nicht nur für ein außergewöhnliches Sortiment an Hundeartikel. Dog`s Finest steht auch für die Liebe zum Hund, dem ältesten Freund des Menschen. Deshalb finden Sie in unserem Service-Team auch zwei vierbeinige Mitarbeiter, die wichtige Aufgaben in der Produktauswahl und Qualitätskontrolle wahrnehmen. Gelegentlich stehen die beiden auch dem Marketing als Models zur Verfügung. Die Rede ist von unseren beiden Basenjis, Hanishan Pure Gold und Kokojambo`s Aali Ayala, kurz genannt Mr. Ben und Mrs. Mini. 
 
Diese beiden Basenjis sind nicht nur der Auslöser für die Gründung von Dog`s Finest gewesen. Sie sind der Stammvater und -mutter unserer Basenji-Zucht die wir seit einigen Jahren unter dem Zwingernamen Cinnamon Friends betreiben.

Was sind Basenjis? Diese Frage wird immer wieder an uns gestellt, vor allem weil diese Rasse in Deutschland sehr selten zu finden ist und weil die Hunde mit ihrem auffälligen Erscheinungsbild und ihrem Verhalten viele Menschen begeistern.

Der Basenji ist ein afrikanischer Urhund und gleicht in seiner Statur dem australischen Dingo, er ist allerdings etwas kleiner. Diese Hunderasse gehört zu der ältesten der Welt und ist schon auf Abbildungen der alten Pharaonen zu sehen. Als Urhund lebt der Basenji auch heute noch in Afrika in freier Kooperation mit den Menschen, ohne sich unterzuordnen oder zum Besitz des Menschen zu gehören. Mensch und Hund ergänzen sich in dieser Kooperation, sie bieten sich gegenseitig Schutz und Unterstützung bei der Jagd.

Dieser Hund zeichnet sich auch in der Zucht hier in Europa durch seine Unabhängigkeit aus. Er unterwirft sich nicht und gilt deshalb in der Erziehung als "schwierig". Als Liebhaber und Kenner dieser ungewöhnlichen Hunde müssen wir aber sagen, dass diese nur eingeschränkt stimmt. Der Basenji lässt sich, wie jeder Hund, erziehen. Er ist aber nicht unterwürfig und auch nicht blind gehorsam. Die Hunde sind sehr intelligent und haben eine große Portion Humor. Sie lieben ihr menschliches Rudel und sind ihm treu. Aber sie lassen sich nicht dressieren oder verbiegen.

Der Basenji sieht dem Menschen frei und selbstbewusst in die Augen. Er  ist die Katze unter den Hunden. Nicht nur wegen seiner Unabhängigkeit, auch wegen seiner Sauberkeit. Er putzt sich wie eine Katze. Sein sehr kurzes Fell hat keine Unterwolle und deshalb fehlt dem Basenji auch der typische Hundegeruch. Dieser Hund riecht nicht, auch nicht wenn er nass wird. Wie alle Urhunderassen bellt der Basenji auch nicht. Was aber nicht heißt dass er stumm ist. Der Basenji spricht in der Regel gerne mit seinem Menschen und hat dafür ein vielfältiges Repertoire an Tönen die gemeinhin mit Jodeln bezeichnet werden. Basenjis sind schlanke und sehr elegante Hunde die mit großer Ausdauer laufen, gerne auch im sogenannten Coursing, einem Hunderennen mit Zick-Zack-Parkour. Sie haben als Urhunde noch alle, zum Überleben notwendige Jagdinstinkte.  

Wenn Sie mehr über unsere vierbeinigen Mitarbeiter und über die Rasse der Basenjis erfahren möchten besuchen Sie doch unsere Züchterhomepage unter www.basenji-zucht.de

 

 

 

 

 

 

Rassenportrait

 

 

 

 

 

 

 

Basenji FCI-Gruppe 5, Sektion:Urtyp
Auch wenn er als einer der letzten Rassehunde erst vor gut 60 Jahren in unsere Gesellschaft eingeführt wurde, gehört der Basenji zu den ältesten Hunden der Welt, zu den Ur-Hunden. Die ersten Abbildungen basenjiartiger Hunde finden sich in Pyramiden des alten Ägypten vor 5000 Jahren. Üblicherweise geht man daher davon aus, dass die Basenji ihren Ursprung in Ägypten hatten, irgendwann von dort nach Zentralafrika gelangten, und hier bis heute überlebt haben. Es könnte aber auch andersherum gewesen sein.
Denn die Ägypter pflegten bereits vor 5000 Jahren Handelsbeziehungen zu einem zentralafrikanischen Land. Die Chronik der Königin Hatschepsut (1490-1468 v. Chr.) berichtet, dass unter vielen anderen Handelsgütern als eines der "Wunder" dieses afrikanischen Landes seine Hunde mit dem Schiff nach Ägypten gebracht wurden. So kann der Basenji also ebenso gut auch ein uralter, original afrikanischer Buschhund sein.

Alle Spielarten der afrikanischen Buschhunde werden zu den so genannten Schensi-Hunden gerechnet. Schensi-Hunde sind Hunde im Frühstadium der Domestikation, die durchaus einen sicheren warmen Platz in der Nähe der Menschen lieben, dabei aber ihre Unabhängigkeit und Eigenständigkeit nicht aufgegeben haben. Sie werden von den Menschen weder gepflegt, noch gefüttert oder gezüchtet. Sie befinden sich also quasi in einer Übergangsphase zwischen Wild- und Haushund. An domestizierten Tieren werden geringere Anforderungen gestellt, als an ein Wildtier. Dadurch geht dem Haushund ein Teil seiner Intelligenz und seines Problemlö-sungspotenzials verloren. In einer vergleichbaren Untersuchung von Haushunde und Wolfswelpen konnten nur Basenjiwelpen mit letzteren mithalten, waren teilweise sogar überlegen. Der reich strukturierte Lebensraum, aus dem die Basenji stammen, und ihre selbständige Lebensweise dort, haben Intelligenz und Denkfähigkeit gefördert, allerdings auch eine große Unabhängigkeit. So erweisen sich Basenjis bis heute als "selbstbewusste" Geschöpfe im wahrsten Sinne des Wortes, sind klug, erfindungsreich, eigenwillig, neugierig, aufmerksam, reaktionsschnell, witzig, phantasievoll, freiheitsliebend und das alles am liebsten nach eigenem Gutdünken. Eine Lebenseinstellung die nicht jedem Menschen liegt!

Ein Gleichgewicht zwischen dem Menschen in seiner zivilisierten Umwelt und dem noch seiner Urwaldwelt verhafteten Basenji herzustellen, ist also nicht einfach und vielleicht auch gar nicht erstrebenswert. Denn das hieße, außer acht zu lassen, dass die Eigenschaften, die die Haltung eines Basenji unter zivilisatorischen Bedingungen schwierig gestalten können, genau jene sind, die ihm seit jeher das Überleben unter afrikanischen Bedingungen ermöglicht und gesichert haben. Gerade seine urtypischen Eigenschaften also machen den Basenji bis heute so außergewöhnlich, und wir Menschen sollten diesem jahrtausende Alten Erben mit Respekt begegnen.